Ausstellungen 2015

Rückblick 2015

Ausstellungen - gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Tempelhof-Schöneberg

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FR, 02.Oktober 2015, 19.00 Uhr

06.-30.Oktober 2015

Arnd Weider: Chōra

Ausstellungseröffnung

Arnd Weider

Die Orte, die Arnd Weider als Fotograf sucht, sind jene Orte, die Michel Foucault als „Heterotopien“ bezeichnet: „Wirkliche Orte, wirksame Orte, die in die Einrichtung der  Gesellschaft hineingezeichnet sind, sozusagen Gegenplatzierungen oder Widerlager, tatsächlich realisierte Utopien, in denen die wirklichen Plätze innerhalb der Kultur gleichzeitig repräsentiert, bestritten und gewendet sind.“
Mit den Mitteln der Fotografie sucht Weider nach der Unfertigkeit, dem Provisorischen, dem Stillstehen in der Zeit, dem Nebeneinander verschiedener Zeiten, den Funktionen eines Gebäudes und den hinterlassenen Spuren, den unsichtbaren Fäden, durch die die Orte mit den Menschen in verschiedenen Zeiten und politischen Systemen miteinander verknüpft sind und nach den Ideen, durch die sie entstanden sind und die sie in sich tragen, dem Gewebe, aus dem Geschichte besteht.
Bei den Bildern handelt es sich um analoge Groß- und Mittelformatfotografien, die im Zeitraum 2011 - 2015 entstanden sind.

*Chōra gr .χώρα nach Platon das „Worin“, der Raum. des „Werdens“ und des „Seins“



Vernissage: Freitag, 2. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 6. - 30. Oktober 2015

Öffnungszeiten: Di. - Fr. 12.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter 030 – 531 56 234

Ort: Kulturhaus Schöneberg, Berliner Salon für Fotokunst, Kyffhäuserstraße 23, 10781 Berlin  
 
 

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09.Oktober - 30.November 2015

Falten

Falten der Erinnerung

temporäre Installation am Portal vom Schöneberger Rathaus

Jedes Haus hat seine Geschichte; das Rathaus von Schöneberg seine ganz besondere. Seine monumentale Architektur spiegelt Macht wieder, verbirgt aber auch den Fluss der Geschichte, das Vergehen und Entstehen von Strukturen. Die auf Fahnenstoff gedruckte und in faltengelegte Rathausfassade spielt mit den Strukturen der Architektur. Wie verändert sich eine vordergründig statisch, unveränderbar erscheinende Realität?

Ein Projekt von Urte Beyer.

Einführung: Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport

Musik: BrassGirls, Unter der Leitung von Bettina Erchinger, www.brassgirls.de

weitere Arbeiten gibt es im offenen Atelier am Südkreuz zur "Schöneberger Art 2015" www.schoeneberger-art.de am 07.-08. November 2015

Ort: Rathaus Schöneberg I John-F.-Kennedy Platz I 10825 Berlin

 

Falten der Erinnerung "Das Rathaus rockt" (Diashow)

Falten der Vergangenheit

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SA, 17. -  SO, 25.Oktober 2015

Berlin Open Studio

Berlin Open Studio 2015

In der Zeit vom 17. bis zum 25. Oktober findet zum zweiten Mal das Ausstellungsrojekt Berlin Open Studio statt. Adib Fricke nimmt auch dieses Jahr wieder daran teil und stellt als internationale Gäste in seinem Atelierraum im Kulturhaus Schöneberg die Künstler Fendry Ekel und Desrat Fianda aus Indonesien vor. In einem Zusammenspiel mit seiner eigenen Arbeit entsteht im Rahmen des Berlin Open Studio-Gesamtkonzepts "Double Exposure" eine Dialogsituation mit den beiden anderen künstlerischen Positionen. Mehr zu BOS 2015 ist auf der Projektwebseite zu finden, http://www.berlinopenstudio.org/

Adib Fricke: IMAONAIGITN, 2014TERMINE

Sa, 17.10. & So. 18.10.2015   14 - 18 Uhr

Mo, 19.10 bis Fr. 23.10.2015  09 - 17 Uhr

Sa, 24.10. & So. 25.10.2015   14 - 18 Uhr

Vortrag/Präsentation  Do, 22.10.2015, 19 - 21 Uhr

Ort: Kulturhaus Schöneberg, Kyffhäuserstr. 23, 10781 Berlin

Touren durch alle der in Berlin beteiligten Ateliers finden am So, dem 18.10. und am So, dem 25.10.2015 statt. Details dazu auf der BOS-Projektwebseite http://www.berlinopenstudio.org/ .

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Vernissage: FR, 06.November 2015, 19.00 Uhr

MISSING LINK | Zeitgenössische Zeichnung |

06.- 22.November 2015 | MI 17.00-20.00 | FR-SO 15.00-18.00

ASPASIA KRYSTALLA | MARULA DI COMO | ELENI PAPAIOANNOU

MISSING LINK|Zeitgenössische Zeichnung
ASPASIA KRYSTALLA | MARULA DI COMO | ELENI PAPAIOANNOU

 

Das innovative Ausstellungsprojekt

„Missing link“

- kuratiert von der Künstlerin Eleni Papaioannou - befasst sich mit dem räumlichen Begriff in der zeitgenössischen Zeichnung: 


der zeichnerische Raum als metaphorischer Ort (Aspasia Krystalla);

die Dreidimensionalität und Zeitlichkeit in Pop-up Zeichnungen (Eleni Papaioannou)

und die Zeichnung als Strategie im sozialen Raum (Marula Di Como). 


Alle drei Künstlerinnen kombinieren unterschiedliche zeichnerische Fragmente und versuchen in einer nicht narrativen Form neue Zusammenhänge zu schaffen.

Der Begriff des Raumes wird durch Diskontinuitäten, Umwege, Durchgänge, Brüche, Kluften und Verbindungen neu definiert. Das Publikum kann sich nicht nur an dem partizipatorischen Projekt von Marula Di Como beteiligen, seine aktive Rezeption ist von allen drei Künstlerinnen erwünscht: Poetisch im Wiederfinden des verlorenen Faden. Im Sinne Jean-Luc Godards Prämisse: „Jeder hat Blick für sich zu verhandeln, was zu sehen ist.“

 

Ort: Kunstraum KO Meraner Str.10, 10825 Berlin Schöneberg  | 19.00 Uhr

Vernissage: Freitag, 06.November 2015, 19.00 Uhr


Öffnungszeiten: Mi: 17.00-20.00 | Fr.-So: 15.00-18.00


Schöneberger Art: Sa: 14.00 – 20.00 | So: 12.00-18.00

Eintritt frei!

Informationen zu der Ausstellung   
www.kunst-ko.de/index.php


Informationen zu den Künstlerinnen  ELENI PAPAIOANNOU - 
www.e-pap.net
, MARULA DI COMO - www.maruladicomo.com, ASPASIA KRYSTALLA - aspasiakrystalla.de

 

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07.November - 04.Dezember 2015

Réconciliation - Die Versöhnung

Fotografien: Florian von Ploetz

bitte nicht fotografieren

Der Fotograf von Ploetz nimmt eine Herausforderung an, mit der sich Portraitfotografen immer wieder ungewollt konfrontiert sehen. Menschen die sich unwohl fühlen, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Eingeladen wurden neun, dem Fotograf bekannte, Frauen deren zutiefste Abneigung und Unwillen gegenüber dem fotografiertwerden bereits durch gelegentliche Begegnungen und Gespräche dokumentiert war. Die Portraitierten kamen den Ersuchen des Fotografen unter genau dieser Aufgabenstellung nach, sich auf eine ungeliebte Situation einzulassen, sich betrachten und ablichten zu lassen. Zu erscheinen wie immer es ihnen gefällt.

weitere Informationen: Florian von Ploetz: Réconciliation Die Versöhnung

Telefon 030-53156234 oder per mail an fotoploetz@snafu.de.

www.florianvonploetz.de

Ausstellungsdauer: 07. November bis 04. Dezember 2015
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12 – 17 Uhr, Wochenenden auf Anfrage

Eintritt frei!

Ort: Kulturhaus Schöneberg, 3.Etage, Atelier 37, Kyffhäuserstraße 23, 10781 Berlin