Karina Pospiech

Multimediale Künstlerin.

Offenes Atelier: Jeden ersten und dritten Dienstag von 17.00 ‑20.00 Uhr Raum 37 

FBI. void 2017 , Fotomontage, 30 x 30 cm
FBI. void 2017 , Foto­mon­ta­ge, 30 x 30 cm


»Das gro­ße The­ma in Kari­na Pospiechs Arbeit ist Hei­mat — der Ver­lust von Hei­mat und die Suche nach ihr.

Die Künst­le­rin, die in Ober­schle­si­en gebo­ren und 15jährig nach Deutsch­land kam, lässt ihre bikul­tu­rel­le Erfah­rung in vie­le ihrer eige­nen sowie kol­la­bo­ra­ti­ven Pro­jek­te ein­flies­sen. 

Ursprüng­lich von der Male­rei kom­mend, arbei­tet Pospiech heu­te vor allem mul­ti­me­di­al und mit Druck­tech­ni­ken. In der neu­es­ten Serie “FBI. Fass­bin­der Beuys + Ich” setzt sich die Künst­le­rin selbst in Bezie­hung zu zwei ihrer gro­ßen künst­le­ri­schen Vor­bil­der, wobei sie mit unter­schied­li­chen Tech­ni­ken wie Cya­no­ty­pie, Sieb­druck, Car­bor­und­um Radie­rung und Foto­mon­ta­ge arbei­tet. 

So schafft sich die Künst­le­rin durch Mon­ta­ge der ver­schie­de­nen Per­sön­lich­kei­ten im Sin­ne von Wahl­ver­wand­schaf­ten eine “künst­le­ri­sche” Hei­mat, die an den uto­pi­schen Moment von ihren Pro­jek­ten wie Silesia­t­o­pia anknüpft.«

Text Eva Schar­rer