Weggehen — Ankommen — verwandelnd Erhalten

23.10.  Eine deutsch-israe­li­sche Erkundung

Mit Gedich­ten von Jehu­da Ami­c­hai, Lea Gold­berg und Nathan Zach, von uns aus dem Hebräi­schen über­setzt und von Tal Koch ver­tont. Deutsch­land ver­wei­ger­te ihnen die Hei­mat, in Isra­el wur­den sie zu Begrün­dern einer neu­en eigen­stän­di­gen Spra­che. Ange­füllt mit ihren kul­tu­rel­len Wur­zeln, hin­ge­stellt in die Frem­de, die ein Zuhau­se wer­den soll­te, präg­ten sie die israe­li­sche Lite­ra­tur, und dadurch das Lebens­ge­fühl gan­zer Genera­tio­nen, nach­hal­tig. Hier­zu­lan­de sind sie nahe­zu unbe­kannt. Wir möch­ten sie in die Spra­che zurück­ho­len, aus der sie kamen, aus der sie aus­ge­schlos­sen wur­den, deren Spu­ren sie jedoch in ihrer Dich­tung wei­ter­tru­gen, und damit eine Brü­cke schla­gen vom Ges­tern zum Mor­gen. Sie spre­chen zu uns von Ein­sam­keit, Natur und Lie­be. Sie spre­chen von uns.

Yarok-Ensem­ble: Tal Koch — Komposition/Gesang, Ido Bukel­man — Gitar­re, Rapha­el Landzbaum — Oboe, Ire­ne Asel­mei­er — Rezitation

Nach­bar­schafts­heim Schö­ne­berg, Hol­stei­ni­sche Str. 30, 12161 Berlin
Sams­tag, 23.10.2021, 19 Uhr

Foto: Nicolas Wendlandt

  • Yarok-Ensem­ble: Foto: Nico­las Wendlandt