Das Projekt Wunder*Pläne besteht aus interaktiven Prozessen dreier bildender Künstler. Austragungsorte sind ist einerseits die Zwitschermaschine, ein Projektraum in der Potsdamer Straße, andererseits das Pallasseum, ein hochverdichteter, denkmalgeschützter Wohnblock in Berlin-Schöneberg. Zuerst viel besprochen wegen der, in den 70ern, sehr modernen Sozialbauarchitektur. Später, weil es durch die Dichte von über 500 Wohnungen zu einem Brennglas von Problemen des „Miteinander“ wurde. Seit dem Jahr 2000 gibt es Maßnahmen, die das Gebäude in der Außen- und Innenwahrnehmung aufwerten (wollen).
Für die Wunder ist Marc Haselbach (Berlin) zuständig bzw. eine seiner Wunderkammern. Vom 10.11. bis 23.11.2025 lud er Menschen ein, etwas sehr subjektiv Schätzenswertes zu seinem Standorten in und am Pallaseum mitzubringen, welches dann mit der Geschichte dahinter vorgestellt wurde.
Im April/Mai 2026 wird das Projekt fortgesetzt mit dem Ferienworkshop Frauke Menzingers für Kinder und den vor der Zwitschermaschine gezeichneten Händen Eva Hradils. Alle drei Projektteile werden zuletzt in einer Ausstellung in der Zwitschermaschine präsentiert.

Zeiten folgen.
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- IMG_3709: M. Haselbach
